{"id":799,"date":"2025-06-22T23:10:53","date_gmt":"2025-06-22T21:10:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=799"},"modified":"2025-06-23T23:51:52","modified_gmt":"2025-06-23T21:51:52","slug":"21-juni-abreise-miami","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=799","title":{"rendered":"21. Juni | Abreise Miami"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F799&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F799&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div>\n<p>Der vergangene Schlaf war echt erholsam. Irgendwie hatte mich w\u00e4hrend des Spiels doch ein wenig der Jetlag gepackt und so war das Einschlafen \u00fcberhaupt kein Problem gewesen. Es war Abreisetag, dieser Kurzurlaub hatte sich voll und ganz gelohnt. Es blieben keine W\u00fcnsche offen, das Ding mit dem Mietwagen, schei\u00df der Hund drauf. Zu 9 Uhr wurde die Unterkunft nochmal f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Spaziergang in South Beach verlassen und es wurde am Ocean Drive entlang geschlendert. Auf H\u00f6he des Parks nochmal eben Richtung Strand abgebogen und hinein ins Meer. Ebenso sp\u00e4ter nochmal nach weiterem Gang auf H\u00f6he der 5th Street. Gegen halb 12 wurde das Quartier aufgesucht, um nochmal eine frische Dusche zu genie\u00dfen und sich von der restlichen Truppe zu verabschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkt gegen\u00fcber sollte der 100er Bus nach Downtown fahren. Zu Fu\u00df wurde aber der parallel fahrende erste Bus verpasst, also hie\u00df es, an der Haltestelle auf den geringf\u00fcgig versp\u00e4teten nachfolgenden Bus zu warten. Die Sonne hatte schon wieder gut Kraft heute. Nach etwa 12 Minuten kam das Gef\u00e4hrt und es wurde ein Ticket mittels Kreditkarte gezogen. Etwas mehr als eine Viertelstunde sp\u00e4ter war die Endhaltestelle in Downtown Miami erreicht und es wurde neben dem erfolglosen Versuch, einen nahegelegenen Geocache zu erreichen (35 Meter entfernt bei einer Skateanlage unter einer Br\u00fccke, die war aber zu gut besucht) ein als Mall bezeichnetes Geb\u00e4ude aufgesucht. Auch dieses Vorhaben erwies sich als Reinfall, das Ding ist eine bl\u00f6de Baustelle innen. Also nichts mit Einkaufen f\u00fcr daheim und wieder zur\u00fcck zur Haltestelle, wo unmittelbar auch eine Bahnverbindung zum Flughafen zu erreichen sein sollte. \u00d6ffentliche Verkehrsmittel haben sie hier zwar ganz gut ausgebaut aber die scheinen nur die wenigsten zu nutzen. Der Bahnsteig errinnerte einwenig an die ersten Minuten bei Half Life 2. Eine monoton hallende Stimme aus dem Lautsprecher wies darauf hin, dass die Rolltreppe am S\u00fcdende kaputt war und man doch \u00fcber den Norden barrierefrei zum Bahnsteig gelangen mag. Lange musste nicht gewartet werden, bis die Metro-\u00e4hnliche Bahn ankam und den Weg in die erwartete Richtung fuhr. Ziemlich schnell wurde Downtown verlassen und die umliegenden Geb\u00e4ude neben der Bahn-Hochtrasse erinnerten nach und nach an die typischen H\u00fctten aus diversen Filmen. H\u00e4user kann man dazu wirklich nicht sagen, der mittelst\u00e4ndische US-Amerikaner scheint sich mit einem Bungalow von 80qm zum Leben zufrieden zu geben, Hauptsache da steht eine Karre in der Einfahrt. Solaranlagen oder Solarthermie-Anlagen waren beim Rundumblick eine absolute Seltenheit. So wird dat nix mehr mit dem Klimawandel.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Umstiegsstation wurde ausgestiegen und sich eine halbe Stunde Zeitverlust eingehandelt, weil ein fr\u00f6hlicher Mitreisender die Bahn in die Gegenrichtung genauso falsch f\u00fcr die Bahn zum Flughafen hielt, wie ich. Aber seine Antwort schien \u00fcberzeugend und auch beim Realisieren der falschen Antwort schien der seine Laune nicht zu verlieren. Beim erneuten Versuch in Earlingon Heights, die richtige Bahn zu erwischen, war er jedenfalls dann doch nicht mehr gesehen. Vermutlich hat ihn die Peinlichkeit eingeholt. Etwa kurz nach 14 Uhr hatte ich dann die MIA Mover Station erreicht, von wo der weitere Weg ein Kinderspiel war. Im Internationalen Terminal angekommen, war es zun\u00e4chst gar nicht so leicht, den richtigen Schalter zu finden, hier gab es \u00fcber 350 Schalter und man h\u00e4tte jahre im Kreis laufen k\u00f6nnen, ohne was sinnvolles zu finden. Bei Norse arbeiteten dann drei Menschen an drei Schaltern f\u00fcr die Passagiere einer 787 nach Europa. Das ist sportlich. Entsprechend geordnet chaotisch ging es zu, Leute die nicht wussten, ob ihr Handgep\u00e4ck zu gro\u00df, zu schwer oder sonst was war oder auch einfach nur nicht den Pass zur Hand hatten. Zum Verzweifeln, wenn man noch halbwegs Hunger hatte und im Duty Free was f\u00fcr die liebsten daheim mitbringen sollte. Der Einkauf war vorher dran, der Hunger wurde dann im Subway mit einem footlong Sandwich f\u00fcr schmale 15 Dollar get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Location vom Sicherheitcheckup war \u00fcber eine leere Schlangenlinienabsperrung zu erreichen, wo man erstmal 2 Minuten zickzack laufen musste, war ja keiner da. Vorn war dann alles wieder voll mit Menschen auf engstem Raum, wobei dort auch gleich die Sache mit der Ausreise erledigt wurde. Dieses Pass scannen, schnelles  Foto aus der Kamera, ging so unendlich viel schneller als bei der Einreise. Scheinbar will jedes Land die nicht-eigenen Staatsb\u00fcrger \u00fcberall auf der Welt m\u00f6glichst schnell loswerden, wenn sie nicht gedenken, noch mehr Kohle da zu lassen. Auf einem absch\u00fcssigen Flur wurden die Menschen im Akkord schnell durchgescannt und weiter gewunken. Das sah hier alles irgendwie baulich nicht hierher gewollt aus, als ob man notd\u00fcrftig ein paar Scanner auf einem viel zu engen Flur geparkt h\u00e4tte. Sehr vermutlich war das noch aus der Zeit, als es keine Sicherheitskontrollen in dieser Form gab und nun hatte man nicht den Willen, das Geb\u00e4ude umzubauen, weil das was kostet. Am Gate, besser an den gef\u00fchlt 25 Gates waren Menschen \u00fcber Menschen, es gab quasi keinen freien Sitzplatz auf etwa 1500 Sitzb\u00e4nken. Zum Gl\u00fcck war aber auch bald Boarding, sodass es keinen gro\u00dfen Bedarf am Sitzen gab. Es wurde noch schnell die Wasserflasche f\u00fcr den Flug aufgef\u00fcllt, die ich nicht vor dem Securitycheck voreilig weggeworfen hab und so waren 0.7 Liter frisches Trinkwasser bereit f\u00fcr die n\u00e4chsten 8 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit eins, zweimal Augen zumachen war der Flug auch schon pass\u00e9. London wurde mit 20 Minuten mehr Puffer als erwartet erreicht. Beim Aussteigen war es noch etwas z\u00e4h, aber die Flure im Terminal wurden in sportlichem Gang bew\u00e4ltigt und zu 7:20 Uhr war nach gar nicht mal erw\u00e4hnenswerter elektronischen Einreise der Securitycheck im Terminal Nord erreicht. Hier war viel Verkehr, aber ich hatte ja  beim Hinflug gelernt, Klamottenschale ganz ganz vorn an der Durchleuchte platzieren und dann war der Rucksack nach nur einer Minute schon in der Reihe zur manuellen Nachkontrolle. War ja klar. Die Personenkontrolle war diesmal etwas schlechter aufgesetzt, da wurde der vergessene Geldbeutel zurecht bem\u00e4ngelt, bl\u00f6d auch, und au\u00dferdem der G\u00fcrtel, den vorher noch gar niemanden gest\u00f6rt hatte. Willkommen in der Welt der geordneten Willk\u00fcr. Also nochmal raus, neue Schale, Portemonnaie und G\u00fcrtel rein, durch eine andere Personendurchleuchte, wo weniger los war und die Leute kompetenter drein schauten, ein kurzer Winker vom Controllo-John und ja, so einfach kann des funktionieren. Der Rucksack lag immer noch da in der Warteschlange, drei, vier andere vor ihm. Aber eine nahegelegene Anzeigetafel gab noch nicht mal preis, an welchem Gate es nach Munich gehen sollte, Info ab 7:35 Uhr. Relax, alles easy. Dann kam, ich nenne ihn mal Harry. Er wollte mir zwar auf die Frage nach dem specific item in this bag zwar nicht sagen, was er genau suchte, aber als ich wie aus Zauberhand im das Solarpanel pr\u00e4sentierte, war die Welt in Ordnung. Er hatte alles gesehen, ich konnte ihn nicht weiter \u00fcberraschen und durfte von dannen ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem sehr angenehmen Flug \u00fcber Mitteleuropa war ich dann mit 15 Minuten Versp\u00e4tung wieder am Munich Airport und sehr froh, dass sich ein halbes Jahr warten auf das Wochenende gelohnt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vergangene Schlaf war echt erholsam. Irgendwie hatte mich w\u00e4hrend des Spiels doch ein wenig der Jetlag gepackt und so war das Einschlafen \u00fcberhaupt kein Problem gewesen. Es war Abreisetag, dieser Kurzurlaub hatte sich voll und ganz gelohnt. Es blieben keine W\u00fcnsche offen, das Ding mit dem Mietwagen, schei\u00df der Hund drauf. Zu 9 Uhr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,34],"tags":[],"class_list":["post-799","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fangefluester","category-fcwc25"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/799","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=799"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/799\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":800,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/799\/revisions\/800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=799"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=799"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}