{"id":371,"date":"2014-07-06T23:59:04","date_gmt":"2014-07-06T21:59:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=371"},"modified":"2014-10-07T21:48:54","modified_gmt":"2014-10-07T19:48:54","slug":"rio-de-janeiro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=371","title":{"rendered":"Rio de Janeiro"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F371&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F371&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Heute standen wir fr\u00fch auf, denn es war Sightseeing-Tag in Rio. Bereits halb 8 rollte unser Auto in Richtung Zuckerhut. Bestes Wetter stellte sich schnell ein und die Sonne verjagte auch die letzten Nebelschwaden. Wir steuerten die Tolstation der Seilbahn zum Pao Acucar an, wo nat\u00fcrlich alle offiziellen Parkpl\u00e4tze schon belegt waren. Wir wurden aber recht schnell in einer der angrenzenden Stra\u00dfen f\u00fcndig nach einem kostenlosen \u00f6ffentlichen Parkplatz.<\/p>\n<p>Der Eintritt zur Seilbahn und damit auch zum Zuckerhut war mit 62R$ doch relativ saftig, entsprach aber komischerweise genau dem Betrag aus dem Reisef\u00fchrer. Ungew\u00f6hnlich, f\u00fcr die beste Tageszeit gab es gar nicht so viel Andrang, fast keine Wartezeit. Wir lie\u00dfen kulanterweise noch die Continentalg\u00e4ste eines Reisebusses zusammen in der Gondel fahren und stiegen als letzte zu. Bei der Auffahrt hatte man einen herrlichen Rundum-Blick auf die Stadt, die Atlantikk\u00fcste und den Zuckerhut, der wie ein Felsbrocken nur so da stand. An der Mittelstation auf dem Morro da Urca musste man umsteigen, kam w\u00e4hrend des Gangs zum anderen Einstieg an Souvenirshops und Imbissen vorbei. Der Feld wurde au\u00dferdem von Amateur-Klettersteigern genutzt, die von erfahreneren beim Abseilen angeletet wurden. Bereits von hier konnte man einen tollen Ausblick genie\u00dfen. An der Schlange zur zweiten Auffahrt war auch nicht viel los, scheinbar w\u00fcrden wir heute von den Crowds verschont. Die Aussicht vermittelte einem die zu F\u00fc\u00dfen liegende Stadt. Ich machte nat\u00fcrlich eben noch den Moonraker-Geocache, der hier in Anlehnung an den gleichgenannten Bond-Film platziert war.<\/p>\n<p>Nach ausgiebigem Umherschauen verlie\u00dfen wir den Zuckerhut wieder und fuhren zur Talstation der Zahnradbahn, die uns zur Christus-Statue bringen sollte. Dort hatten wir leider weniger Gl\u00fcck. Ein Parkplatz war zwar nach kurzer Suche gefunden, doch an der Station gab es eine etwas l\u00e4ngere Schlange am Kassenh\u00e4uschen. Schnell erstellte sich herua, dass in den n\u00e4chsten 6 Stunden keine Fahrkarten mehr verf\u00fcgbar waren und man \u00fcbers Internet f\u00fcr eine fr\u00fchere Fahrt h\u00e4tte reservieren m\u00fcssen. So f\u00fchren wir die Stra\u00dfe zum Corcovado hinauf, schade um das Erlebnis mit der Zahnradbahn.<\/p>\n<p>Interessanterweise gab des auf der Stra\u00dfe den Berg hinauf streckenweise Schienen, die aber ewnig unbenutzt aussagen. Wieder eine verpasste Chance, touristische Attraktionen durch \u00f6ffentliche Verkehrsmittel noch besser anzubinden, schade. Der letzte Kilometer in Richung\u00a0 Kasse und Eingang war dann erwartungsgem\u00e4\u00df einseitig ges\u00e4umt von parkenden Autos, w\u00e4hrend sich auf den verbleibenden 2 Metern Fahrbahnbreite hinauf- und hinunterfahrende Autos, Taxis und Gro\u00dfraumbusse abwechselten. Die Privatwagen fast allesamt wie wir auf der Suche nach einem Stellplatz, hoffentlich auch m\u00f6glichst nah damit man wenig laufen muss. Wir fanden einen, der zwar nicht g\u00fcnstig gelegen war, aber daf\u00fcr ohne einen l\u00e4stigen halblegalen Parkplatzw\u00e4chter, der auch noch Kohlen haben will. Die 500m zur Kasse gingen wir dann zu Fu\u00df hoch. Die Warteschlange kostetee uns eine Stunde Lebenszeit, um anschlie\u00dfend in einem der Busse die verbleibenden 2.5km den Berg weiter hinauf kutschiert zu werden. Der Eintritt war nicht ganz billig, aber daf\u00fcr gab es wenigstens bei sch\u00f6n warmen Wetterchen diesen Shuttleservice inklusive. Wer will dem Herrn schon schwei\u00dfgebadet die F\u00fc\u00dfe k\u00fcssen..<\/p>\n<p>Oben wurde f\u00fcr jeden was geboten, erst mit dem Fahrstuhl und die letzten paar Meter ging es sogar per Rolltreppe rauf zum steiernen Jesus. Eigentlich ganz okay hier oben. Die Figur gab nochmal etwas mehr her als das, was man aus Reiseprospekten kennt. Leider zieht sie noch tausende andere Touristen an. Es war sowas von extrem voll, so viele Menschen, alle auf der Suche nach dem perfekten Selfie oder Foto mit ausgestreckten Armen. Die Aussicht auf die Stadt\u00a0 war f\u00fcr mich hier das eigentliche Highlight, so machte ich nach etwas Menschendr\u00e4ngeln dann meine Schnappsch\u00fcsse an der vorderen Br\u00fcstung. Hier ein gescheites Selfie zu machen, war nicht drin. Viel zu voll. Die Eindr\u00fccke lie\u00df ich noch ein paar Momente\u00a0 wirken. Auch die anderen hatten genug gesehen und wir fuhren bald wieder runter.<\/p>\n<p>Die weiter oben parkenden Autos hatten allesamt einen Parkschein \u00fcber 2R$, unseres und andere weiter unten blieben davon verschont. Wir fuhren eine Schleife durch die Stadt und steuerten den Strand der Copacabana an. Dort gestaltete sich die Parkplatzsuche etwas schwieriger. Auch andere Runden durch angrenzende Seitenstra\u00dfen brachten zun\u00e4chst keinen Erfolg. Erst an der Hauptstra\u00dfe fanden wir einen geeigneten Stellplatz, nur 50m vom Strand entfernt. Folglich hatten wir zu Fu\u00df weniger als eine Minute bevor wir Sand unter unseren F\u00fc\u00dfen sp\u00fcrten. Es mag an der langsam hinter den Hotelhochbauten verschwindenen Sonne gelegen haben, dass viele der H\u00e4ndler des \u00fcblichen Strandramsch am Einpacken waren. Wir jedenfalls zogen uns eben um und h\u00fcpften in den Atlantik. Die Brandung an der Copacabana ist nicht wirklich zum Schwimmen geeignet. Eigentlich bevor man bis zur H\u00fcfte im Wasser steht, wird man durch die brechenden Wellen von den F\u00fc\u00dfen gerissen. Das Erlegnis war es aber trotzdem wert. Einmal an der Copa baden, perfekt!<\/p>\n<p>Abends kehrten wir noch zum Gro\u00dfeinkauf im Carrefour ein und versorften uns mit viel Fleisch f\u00fcr den folgenden Tag sowie Fertiggerichten f\u00fcr den aktuellen. Die Pizzen und Lasagnen waren der letzte Fra\u00df. Der Hunger triebs rein und der Geiz behielt es drin. Der Tag endete,\u00a0 nachdem dieses anti-kulinarische Erlebnis mit genug Bier verdaut war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute standen wir fr\u00fch auf, denn es war Sightseeing-Tag in Rio. Bereits halb 8 rollte unser Auto in Richtung Zuckerhut. Bestes Wetter stellte sich schnell ein und die Sonne verjagte auch die letzten Nebelschwaden. Wir steuerten die Tolstation der Seilbahn zum Pao Acucar an, wo nat\u00fcrlich alle offiziellen Parkpl\u00e4tze schon belegt waren. 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