{"id":314,"date":"2014-06-25T23:59:28","date_gmt":"2014-06-25T21:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=314"},"modified":"2014-08-19T09:32:43","modified_gmt":"2014-08-19T07:32:43","slug":"natal-buggytour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=314","title":{"rendered":"Natal | Buggytour"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F314&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F314&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Die Erk\u00e4ltung halbwegs ausgefiebert, ging es am n\u00e4chsten Morgen um halb acht auf Buggy-Tour zu den Sandd\u00fcnen. Nach kurzer Fahrt aus der Stadt wurde vom Buggy am ersten Strand die Luft abgelassen, damit die Reifen auf dem feink\u00f6rnigen Sand auch genug Halt bekamen. Die Tour f\u00fchrte an mehreren Pl\u00e4tzen mit sch\u00f6ner Aussicht und (nat\u00fcrlich) Verkaufsst\u00e4nden vorbei, an denen allerhand Klamotten, Sonnenbrillen und sogar ein Ritt auf Dromedaren angeboten wurden. Eine Schanze f\u00fcr ein Sandboard konnte man f\u00fcr eine schnelle Abfahrt benutzen, gegen kleines Geld nat\u00fcrlich. Wir beschr\u00e4nkten uns auf den Erwerb von agua di coco.<\/p>\n<p>Die Umgebung nahe der Str\u00e4nde war nicht von Hotels, sondern von kleinen Flachbauten gepr\u00e4gt. Wir fuhren durch die Stra\u00dfen mit abgrenzenden Mauern zu jedem Grundst\u00fcck, die etwa 1.50m hoch waren, die Stra\u00dfe zwischen den Grundst\u00fccken eher 2.5m. Einwenig still war es insgesammt, man hatte fast das Gef\u00fchl gerade mittem im Spiel HalfLife2 zu stecken und jeden Moment von riesigen K\u00e4fern oder einem Helikopter angegriffen zu werden. Der Erfinder der story ist bestimmt hier lang gefahren und hat seine Eindr\u00fccke von hier. An einer Stelle, wurde die Stra\u00dfe durch einen angestandenen See unterbrochen und wir mussten eines der Flo\u00dfe bem\u00fchen, zu denen uns jeweils ein F\u00e4hrmann bereit stand, was f\u00fcr ein Gl\u00fcck! Abgerechnet wurde nat\u00fcrlich pro mitfahrender Person anstatt pro Auto. W\u00e4re ja sonst nicht lukrativ genug gewesen, sein Holzflo\u00df in einem \u00fcbelst stinkendem See zu verschenken. Auf diese Gesch\u00e4ftsidee sind auch etwa 80 andere F\u00e4hrmanner gekommen, die vorbeifahrenden Buggys eine \u00dcberfahrt anboten. Die Fahrer namen die kostenlose Mitfahrt nat\u00fcrlich dankend an.<\/p>\n<p>An unserem zweiten Stopp gab es eine Rampe, eigentlich ein Abhang von dem man sich auf einem gew\u00f6lbten Brett den Hang herunterrutschen lassen konnte. Die Fahrt endete dann nach 100 Metern im Wasser des T\u00fcmpels da unten. Auf einem beschienten Sitz wurde man dann per Motorkraft wieder hochgezogen.<\/p>\n<p>Der dritte Stopp hatte dann spa\u00dfm\u00e4\u00dfig etwas mehr zu bieten. An zwei \u00fcber einen See gespannten Seilen ging es per Gurtsitz bergab, mit seichtem Eintritt ins Wasser. Abgeholt wurde man anschlie\u00dfend per Holzflo\u00df. Den Hang wieder hinauf fuhr man mit dergleichen Konstruktion wie schon an der anderen Stelle. Wir lie\u00dfen also ein paar Kr\u00f6ten f\u00fcr den Spa\u00df da und rutschten alle mal am Seil runter. Die gro\u00dfe Rutsche traute sich irgendwie keiner, sah aber doch ziemlich spektakul\u00e4r und echt steil aus.<\/p>\n<p>Weiter f\u00fchrte uns unsere Fahrt \u00fcber mehrere D\u00fcnen, wo wir uns weiteren Spa\u00df bei der irren Fahrweise von unserem Buggy-Lenker abholten. Teilweise musste man sich doch schon richtig fest halten, dass man nicht hinten aus dem Auto geschleudert wurde. Kurz nach der Fahrt \u00fcber die gro\u00dfen D\u00fcnen wurden wir zu einem Stopp am Strandrestaurant gef\u00fchrt. Die Preise hier waren auf deutlichem Touristenniveau und auf Nachfrage wu\u00dfte der Kellner dann auch den Namen unseres Fahrers, Fabio. Die Provision war also auch sicher f\u00fcr Fabio. Ein Blick auf die Karte und die gesalzenen Preise erinnerte mich an das gar nicht so lang zur\u00fcckliegende Fr\u00fchst\u00fcck und ich beschloss das Festmahl diesmal ausfallen zu lassen. Statt dessen gab des Pommes und ein Kaltgetr\u00e4nk f\u00fcr g\u00fcnstige 9 Euro.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt lang war dann leider nicht mehr so viel Aufregung geboten, leider war auch bereits die Zeit ordentlich vorangeschritten. Vorbei ging es erneut an einem endlosen Strand und anschlie\u00dfend durch die urbane Umgebung von Natal. Auch hier mussten wir wieder eine \u00dcberfahrt per Holzflo\u00df in Anspruch nehmen, aber zum Gl\u00fcck galt ja noch das Ticket von der Hinfahrt. Wir wurden in Natal am Hotel abgesetzt, beglichen unsere monet\u00e4re Restschuldigkeit und sagten Danke f\u00fcr eine tolle, aufregende Tour.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Unterkunft in einem Strandort zwischen Natal und Recife erwartete uns. Sie schien Teil einer kleineren Hostel-Kette mit gehobenem Anspruch zu sein, was die Dinge allein voran den Check-In nicht einfacher machten. Erstmals mussten alle G\u00e4ste Namen und Passdaten angeben, au\u00dferdem wurden Kopien von den P\u00e4ssen angefertigt. Nichts besonderes eigentlich, au\u00dfer der Hotelier kann keine andere Sprach als portugiesisch, die Drucker-Patrone ist in diesem Moment leer und er sieht aus die Bernhard Hoecker auf einem Drogentrip. Per Online-\u00dcbersetzer von google schickte er uns erstmal zum Wandern, w\u00e4hrend er hoffentlich an einer L\u00f6sung bastelte.<\/p>\n<p>Im nahe gelegenen Praca de Alimentos kehrten wir ein. Hierher verirrten sich wohl neben wenigen Touristen fast keine WM-Urlauber und es schien ein Ort zu sein, wo man abends f\u00fcr g\u00fcnstiges Geld noch was zwischen die Z\u00e4hne bekommen konnte. Ein voller Teller leckeres Fleisch mit Reis und Salat f\u00fcr nur 4.30\u20ac, da sagt man nicht nein. Beim Bestellen von 4 Bier hatte die h\u00fcbsche Kellnerin was falsch verstanden, die brachte 1 Flasche und 4 kleine Gl\u00e4ser. Ein Fettn\u00e4pfchen was den Bedienungen hier schnell passierte, weil die heimischen Typen hier nicht wie richtige M\u00e4nner Bier tranken, sondern sogar 90 Minuten an einem 150ml-Anteil an einem Gl\u00e4schen nuckeln. Die Augen unserer Bedienung jedenfalls wurden ungl\u00e4ubig und strahlten riesengro\u00df als wir ihr applaudierten, w\u00e4hrend sie die anderen 3 Flaschen ran holte. Ihr L\u00e4cheln wurde damit auch nochmal sehr aufgehellt. Das sollte sich auch bis zum Bezahlen der REchnung und dar\u00fcber hinaus auch nicht \u00e4ndern, man konnte sie nahezu vor Freude durch den Gang h\u00fcpfen sehen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel hatte Bernhard Hoecker seinen Drucker repariert. Die Zimmer waren etwa die beste Klasse von allem wo wir bisher gen\u00e4chtigt hatten. Der aufregende Tag fand den Weg in die schnelle Nachtruhe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erk\u00e4ltung halbwegs ausgefiebert, ging es am n\u00e4chsten Morgen um halb acht auf Buggy-Tour zu den Sandd\u00fcnen. Nach kurzer Fahrt aus der Stadt wurde vom Buggy am ersten Strand die Luft abgelassen, damit die Reifen auf dem feink\u00f6rnigen Sand auch genug Halt bekamen. Die Tour f\u00fchrte an mehreren Pl\u00e4tzen mit sch\u00f6ner Aussicht und (nat\u00fcrlich) Verkaufsst\u00e4nden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,16,17],"tags":[],"class_list":["post-314","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fangefluester","category-urlaub","category-wm-tagebuch-brasilien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=314"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/314\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":316,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/314\/revisions\/316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}