{"id":312,"date":"2014-06-24T23:59:50","date_gmt":"2014-06-24T21:59:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=312"},"modified":"2014-08-18T13:16:56","modified_gmt":"2014-08-18T11:16:56","slug":"natal-uruguay-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=312","title":{"rendered":"Natal | Uruguay &#8211; Italien"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F312&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F312&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Kurz nach halb eins kehrten wir in einem Motel ein, dessen sich vermutliches Kerngesch\u00e4ft auf liebeshungrige Durchreisende konzentriert. So zumindest deuteten die Grafitti-Herzen darauf hin, die an der Au\u00dfenmauer zu finden waren. Die Unterkunft war zugegebenerma\u00dfen ziemlich sch\u00e4big. Zwischen Schlafraum und Toilette gab es weder T\u00fcr noch andere Art von Sichtbarriere, au\u00dferdem gab es auch keine Klobrille oder warmes Wasser aus der Dusche. Die Dusche war ihren Namen nicht wirklich wert, eine Mauer mit einer Brause direkt neben dem Klo, alles von \u00fcberall her wunderbar einsehbar. Sie sorgte wenigstens am n\u00e4chten Morgen f\u00fcr einen klaren Kopf.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr eine \u00dcbernachtung f\u00fcr umgerechnet rund 3 Euro will man die Anspr\u00fcche auch nicht zu hoch schrauben. So verlie\u00dfen wir nach mehr ober minder 5einhalb Stunden hochwertigen Schlafs den Laden und fuhren nach Natal weiter.<\/p>\n<p>In Natal parkten wir das Auto f\u00fcr unglaublich g\u00fcnstige 9 Real in einem Parkhaus des Einkaufszentrum unweit des Stadions. Von dort ging es gem\u00fctlich zu Fu\u00dfb \u00fcber die gesperrte Autobahn zum Stadion, etwa 1.5km. Der Marsch war dank der hohen Temperaturen und leichtem Nieselregen ziemlich eklig. Der Regen war nicht warm genug um angenehm zu sein, aber die Lufttemperatur wandelte das ganze ziemlich schnell in einen \u00fcblen Dunst um, sodass er Erwerb eines der vielf\u00e4ltig angebotenen Regenponchos wenig sinnvoll erschien.<\/p>\n<p>Das Stadion konnte durch sein einzigartiges Design aufwarten ud beeindrucken. Es gab keine komplett \u00fcberdachten Trib\u00fcnen, in dem milden Klima war das aber auch kein Thema, h\u00e4tte eh nur f\u00fcr eine noch stickigere Umgebung gesorgt. die gro\u00dfz\u00fcgigen Umlauffl\u00e4chen hinter selbigen wussten zu gefallen, ebenso wie dass man nach jedem Gate auch \u00fcberall hinlaufen kann. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man das Spiel von woanders als dem Kartenaufdruck schauen will. Beim entscheidenden Spiel der Gru\u00df\u00dfe sa\u00dfen wir  direkt neben der Kameratrib\u00fcne auf der Gegengerade. Beste Pl\u00e4tze um die Mittellinie und beide Fanbl\u00f6cke \u00fcberschauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Italiener waren nur schwer auszumachen. Von den dunkelblauen Sitzschalen hoben sie sich optisch fast gar nicht ab. Aukustisch war auch nichts geboten. Einzig beim Einlauf der Mannschaften und der Nationalhymne waren sie durch Zaunfahnen und eine kleine Luftballoneinlage in Gr\u00fcn-Wei\u00df-Rot zu sehen.<\/p>\n<p>Von den Uruguayern kann man eigentlich nur entt\u00e4uscht sprechen. Obwohl optisch klar dominierend, brachten sie das ganze Spiel \u00fcber keinen gescheiten Support zustande. Bem\u00fchungen dazu waren auch wenig zu erkennen. Das Spiel selbst pl\u00e4tscherte wie erwartet einem Null-zu-Null entgegen. Wie f\u00fcr Italien \u00fcblich w\u00fcrde dieses Ergebnis reichen, also gaben sie spielerisch auch nicht mehr daf\u00fcr. Zwischenzeitig wussten sie das Tor sogar mit einer 5er-Abwehr zu verteidigen, sehr typisch. Nach einer aus meiner Sicht sehr streitbaren roten Karte erzielte Uruguay, die etwas sp\u00e4ter ihre \u00dcberzahl zu nutzen wissen, den einzigen und Siegtreffer des Spiels. Italien war somit zu unserer gro\u00dfen Freude raus.<\/p>\n<p>Wir holten die Karre ab, kaufen noch kurz ein und checkten danach in unserem Hotel sein. Nachdem ich mich bereits dort schon mit einem Schnupfen herumschlug, erwischte mich die richtige Erk\u00e4ltung nach einem Sprung in den Pool. Eine Schnapsidee, aus Bier geboren und in einer Schwei\u00dfnacht mit Sch\u00fcttelfrost vollendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nach halb eins kehrten wir in einem Motel ein, dessen sich vermutliches Kerngesch\u00e4ft auf liebeshungrige Durchreisende konzentriert. So zumindest deuteten die Grafitti-Herzen darauf hin, die an der Au\u00dfenmauer zu finden waren. 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