{"id":308,"date":"2014-06-23T23:59:02","date_gmt":"2014-06-23T21:59:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=308"},"modified":"2014-08-18T12:43:25","modified_gmt":"2014-08-18T10:43:25","slug":"olinda-recife-kroatien-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=308","title":{"rendered":"Olinda, Recife | Kroatien &#8211; Mexiko"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F308&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F308&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Als am n\u00e4chsten Morgen und kurzem Fr\u00fchst\u00fcck das erwartete Auto wie bef\u00fcrchtet nicht vor der T\u00fcr stand, wurde nach kurzer Unklarheit das Telefon bem\u00fcht um den Autovermieter daran zu erinnern, dass wir l\u00e4ngst mobil sein wollten und voll auf seine angebotene Leistung setzten. Auch eine angebotene Stornierung wurde per Fernmeldeapparat dankend abgelehnt. So bekamen wir die Zusage, bis ein Uhr entweder ein Auto oder einen Abholservice vor die T\u00fcr zu bekommen. Nach einem verk\u00fcrzten Stadtrundgang durch Olinda entlang mehrerer Kirchen aus der Kolonialzeit und einiger recht geilen Aussichtspunkte fanden wir den Weg bis ein Uhr zur\u00fcck um das zu erwartende Auto in Empfang zu nehmen.  Hm, nunja. Ein Telefonat und ein Bier sp\u00e4ter wurden wir wenigstens vom Abholservice zum Flughafen gebracht, wo wir am Mietwagenschalter unser Gep\u00e4ck hinterlegten. War gar nicht so schlecht, wenn die Mitarbeiter daran erinnert w\u00fcrden, in der  Zwischenzeit mal endlich ein Auto f\u00fcr uns aufzutreiben. Eigentlich sollte man das immer so machen, wenn jeder Gast\/Kunde seinen Krempel dort parkt, steigt vielleicht die Motivation ungemein, sie mal zu bedienen und nicht l\u00e4nger zu vertr\u00f6sten.<\/p>\n<p>erstmal ging es aber zum Spiel Kroatien gegen Mexiko. Der Gewinner w\u00fcrde ins Achtelfinale einziehen. Wir nutzten die \u00f6rtliche Metro, ein durchaus zuverl\u00e4ssiges Verkehrsmittel in jeder Stadt. Hier gab es nur zweieinhalb Linien, aber die gen\u00fcgten uns um f\u00fcr relativ g\u00fcnstiges Geld bis fast direkt ans Stadiontor gefahren zu werden. Die letzten 2 Kilometer wurden per Bustransfer organisiert. Dies w\u00fcrde wahrscheinlich nach dem Spiel das Nadel\u00f6hr sein.<\/p>\n<p>Das Stadion lag so ziemlich im Nirgendwo. Schwer vorstellbar, dass sich hier nochmal rund 50.000 Menschen nach der Weltmeisterschaft f\u00fcr ein Fu\u00dfballspiel einfinden w\u00fcrden. Naja, vielleicht mal zu einer Kontinentalmeisterschaft. Die Mexikaner bzw. Supporter der mexikanischen Mannschaft hatten heute optisch und akustisch klar die Oberhand. Von den etwa 150 Kroaten war wenig bis gar nichts zu h\u00f6ren und sehen konnte man sie nur aufgrund der andersartigen Farbe, die sich vom kompletten Gr\u00fcn des Stadions abhob. Auch gelb war wegen der zeitgleichen Partie der Brasilianer wenig vertreten. Die Mexikaner wussten diese \u00dcberzahl akustisch gut einzusetzen und den gegnerischen Torwart bei jedem Absto\u00df lautstark zu beleidigen. Die Gem\u00fcter um den kleinen kroatischen Block kochten kurz vor Schluss der Partie einwenig hoch, als ihnen die um sie herum feiernden Mexikaner offenbar zuviel wurden und ein kleines Handgemenge entstand. Ein kr\u00e4ftiger Kroate konnte dort zwischenzeitig sechs Ordner an sich binden und sie die Treppe mit hinunter schleifen. Zu zehnt konnten sie ihn dann aber doch an der Fluchttreppe zum Innenraum \u00fcberw\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Das Stadion selbst war kein schlechter Bau, wenn man es nur f\u00fcr den Unterrang bewerten w\u00fcrde. Den Oberrang erreichte man aber nur auf einer nn\u00f6tig langen Rampe, die Uml\u00e4ufe waren gro\u00dfz\u00fcgig angelegt. Die Anbindung war beschissen. Der Bustransfer von der vorletzten Metrostadion fuhr mehrere Minuten, anschlie\u00dfend ging es 800m zu Fu\u00df weiter.<\/p>\n<p>Wir nutzten nach dem Spiel den Behindertentransport zur Metro, weil &#8220;ich hab Bauch und der da ist blind&#8221;. Ist zwar nicht die feinste englische Art, Leute mit Kr\u00fccken und \u00e4lteren die Sitze wegzuschnappen aber schlie\u00dflich gabs noch viele andere solcher Busse und Zeit hatte niemand zu verschenken.<\/p>\n<p>Am Flughafen angekommen, bekamen wir nach einer weiteren Stunde des Wartens endlich unser Auto und rollten in Richtung Natal los. Die Stra\u00dfen sind teilweise in echt schlechtem Zustand. Tags\u00fcber kann man die Schlagl\u00f6cher wom\u00f6glich noch rechtzeitig sehen und ausweichen, nachts nahmen wir das kalkulierte Rikiso Kilometer-gegen-Achsbruch erstmal in Kauf um vorw\u00e4rts zu kommen.<\/p>\n<p>Knapp au\u00dferhalb von Recife erwartete uns ein Schmankerl und wir genossen f\u00fcr normale Preise bei einem Stra\u00dfengrill ein paar Fleischspie\u00dfe mit Rindfleisch oder H\u00fchnchen. Okay, wir kauften alle bereits vorgegrille Spie\u00dfe auf, hatten ja auch entsprechenden Dampf. Dazu noch ein leckeres Kaltgetr\u00e4nk und weiter ging die Fahrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als am n\u00e4chsten Morgen und kurzem Fr\u00fchst\u00fcck das erwartete Auto wie bef\u00fcrchtet nicht vor der T\u00fcr stand, wurde nach kurzer Unklarheit das Telefon bem\u00fcht um den Autovermieter daran zu erinnern, dass wir l\u00e4ngst mobil sein wollten und voll auf seine angebotene Leistung setzten. 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