{"id":289,"date":"2014-06-17T23:59:03","date_gmt":"2014-06-17T21:59:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=289"},"modified":"2014-07-20T12:24:41","modified_gmt":"2014-07-20T10:24:41","slug":"cuiaba-russland-sudkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=289","title":{"rendered":"Cuiaba | Russland &#8211; S\u00fcdkorea"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F289&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F289&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Der Flug nach Sao Paulo verlief ruhig, ich konnt ein bisschen die Augen zu machen. Obwohl die Fliesen auf dem Boden vom Flughafen in Salvador ziemlich kalt gewesen waren, war es doch ungemein gem\u00fctlicher als im Sitzen zu schlafen und einen steifen Hals zu bekommen. Die Landung war ok, aber die 5 min\u00fctige Fahrt nach selbiger zum Gate war eine \u00fcble Zumutung, am fr\u00fchen Morgen die verschlafenen Flugg\u00e4ste in einem klapprigen Bus zu kutschieren, unglaublich. Das freie WLan im Flughafen GRU sollte uns von weiterem SChlaf fern halten, sowie die Wartezeit auf den Anschlussflug nach Cuiaba recht ertr\u00e4glich machen. Hier liefen bereits einige Russen umher, die das Spiel wohl etwas sehns\u00fcchtiger erwarteten als wir. Jedenfalls machten sie einen recht besch\u00e4ftigt-hektischen Eindruck. Das Geb\u00e4ude f\u00fcllte sich allm\u00e4hlich, w\u00e4hrend wir uns die besten Sitzpl\u00e4tze bereits gesichert hatten.<\/p>\n<p>Das Publikum im Flugzeug nach Cuiaba war eine gute Mischung aus Russen, Koreanern und sonstigem. Wie \u00fcblich fingen die Russen bei der Landung mit dem Klatschen an, das ist so typisch f\u00fcr die! Scheinbar spricht das Geklatsche nicht f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Flugs. GOL hatte zwar etwas mehr Beinfreiheit zu bieten aber insgesamt war der Flug ziemlich unruhig. Das Flair des modernen Flughafengebaudes in Cuiaba wusste dagegen zu \u00fcberzeugen.Hier war alles hell gehalten, eine sch\u00f6ne Lagerhalle mit paar Info-St\u00e4nden und Fresstheken. Deutlich einladender als das Kabuff in Sao Paulo, doch leider kein WLan for free.<\/p>\n<p>Zwei von uns machten sich auf die Suche nach einer Unterkunft. Das dauerte entsprechend. Der andre kl\u00e4rte die Lage mit bew\u00e4hrt mobilem Internet ebenfalls in der n\u00e4heren Umgebung und ich geno\u00df die Ruhe und passte auf die Sachen auf.<\/p>\n<p>Wir fanden ein verf\u00fcgbares Hotel in der N\u00e4he des Flughafens. Auch ein Supermarkt war nicht weit. Direkt vor dem Parkplatz des Flughafens gab es eine futuristisch anmutende Haltestelle f\u00fcr eine Stra\u00dfenbahn. Sehr weit waren aber die Bauarbeiten noch nicht gekommen, die Haltestelle selbst war so ziemlich fertig aber die Gleise endeten in beiden Richtungen jeweils nach etwa einem Kilometer und heute wurde daran auch nicht weiter gebaut. Schlie\u00dflich war Spieltag f\u00fcr Brasilien.<\/p>\n<p>Unsere Spielpaarung hie\u00df Russland gegen S\u00fcdkorea. Der \u00f6rtliche Linienbus brachte uns bis zur abgesperrten Zone um das Stadion. Die eigentliche Stadt lag noch ein ganzes St\u00fcck weiter entfernt. Das Stadion lag auf einer kleinen Anh\u00f6he und wir waren auch viel zu fr\u00fch da. Sonderlich viel Sightseeing war hier nicht drin, bis auf ein paar Kan\u00e4le und Stra\u00dfen gabs hier um die Spielst\u00e4tte auch nichts zu sehen. Entsprechend wenig Publikum war zu dieser Zeit hier auch unterwegs. Den wenigen heranstr\u00f6menden Zuschauern versuchten wir unsre \u00fcberz\u00e4hligen Tickets schmackhaft zu machen. Zun\u00e4chst wollte aber niemand unsre tollen Schn\u00e4ppchen haben. Das \u00e4nderte sich aber bald, als ein paar Russen in unserer N\u00e4he das gleiche mit ihren wesentlich h\u00f6herwertigen Karten versuchten. Nachdem wir alle unsere Sch\u00e4tze an die bed\u00fcrftigen Personen gebracht hatten, ging es rein in die H\u00fctte.<\/p>\n<p>Das Stadion war recht interessant. Alle Trib\u00fcnen waren vollkommen eigenst\u00e4ndig aufgebaut und sogar die Tr\u00e4ger an den Ecken waren von den Trib\u00fcnen daneben komplett getrennt. Auf der Gegengerade versammelten sich die Bl\u00f6cke der parteiischen Anh\u00e4nger. Russen links, Koreaner rechts. Dazwischen und auf den anderen R\u00e4ngen war sehr gemischtes Publikum anwesend. Die Stimmung bzw. Anteile daran entsprach dem Spielverlauf. Das Spiel war zwar nicht ganz so schlecht wie ein Bundesligaspiel einer Damenmannschaft, aber eine normale Zweitligapartie in Deutschland hat sportlich mehr zu bieten. W\u00e4hrend nach dem Spiel die Leute noch etwas rumstreunerten, lief ich noch ein bisschen f\u00fcr Fotos umher. Anschlie\u00dfend trafen wir auf einer Zufahrtsstra\u00dfe noch ein paar bekannte deutsche Gesichter und die Gespr\u00e4che vertieften sich in die Aufarbeitung von Sym-\/Antipathien, Leistung und Gegenleistung, sowie der bisherigen Erfahrungen. Hauptsache die Luft war angenehm lauwarm und es gab ein paar k\u00fchle Brahma.<\/p>\n<p>Morgen ist spielfrei f\u00fcr uns und ein Ausflug in den Pantanal-Park war per Mietwagen geplant. Vielleicht bek\u00e4me ich ja ein bisschen Gelegenheit mal wieder an meinen Fahrk\u00fcnsten zu arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Flug nach Sao Paulo verlief ruhig, ich konnt ein bisschen die Augen zu machen. 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