{"id":287,"date":"2014-06-16T23:59:55","date_gmt":"2014-06-16T21:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=287"},"modified":"2014-07-19T23:54:35","modified_gmt":"2014-07-19T21:54:35","slug":"salvador-deutschland-portugal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=287","title":{"rendered":"Salvador | Deutschland &#8211; Portugal"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F287&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F287&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>Am n\u00e4chsten Morgen hab ich es mir beim Fr\u00fchst\u00fcck erstmal bequem gemacht und das Eintreffen der Reisegruppe erwartet. Diese mussten und wollten mal wieder eine Dusche erleben. Danach haben wir noch wen vom Flughafen abgeholt und sind wir einem relativ g\u00fcnstigen Privat-Gro\u00dfraum-Gef\u00e4hrt zur Stadt gefahren. Salvador de Bahia lag ja schlie\u00dflich noch gute 20km weit weg. Unter einer der Br\u00fccken stand dann schonmal Milit\u00e4rpolizei, gut bewaffnet. Nicht schlecht, was man nicht alles zur Sicherung von G\u00e4sten auffahren l\u00e4sst. Der Aufmarsch auch von nur 6 Leuten bei 25\u00b0C in voller Montur mit Panzerung und griffbereiter Vollautomatik als erster Eindruck wusste jedenfalls zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Die Neubauten in Salvador sehen schon ziemlich gut bewohnbar und modern aus, h\u00fcbsche Hoch\u00e4user. Zur \u00dcberquerung der gro\u00dfen Stra\u00dfen gibts gro\u00dfe Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccken, die \u00fcber lange Rampen behindertengerecht zu erreichen sind. Haupts\u00e4chliches Fortbewegungsmittel scheint aber dennoch das Auto oder der Bus zu sein.<\/p>\n<p>Je dichter der Verkehr in Richtung Innenstadt wurde, desto belebter wurde auch der Stra\u00dfenhandel. Kaltes Wasser, vorrangiug brasilianische F\u00e4hnchen, dies konnte man alles leicht durchs Autofenster kaufen. Den Rest des Weges, etwa 1km abgesperrte Stra\u00dfe, mussten wir zu Fu\u00df laufen. Sicherheitstechnisch war man hier durch starke Polizeipr\u00e4senz bestens betreut.<\/p>\n<p>Das Stadion selbst ist eine moderne Arena, ohne besondere Merkmale. Wenn man genug Bilder geschossen hat, ist eigentlich alles erz\u00e4hlt. Vorrangig in gr\u00fcnen Sitzschalen gehalten und mit den bunten WM-Banden beschm\u00fcckt, lag es insgesammt in einem  Tal inmitten einer Wohngegend. Schwer vorstellbar, dass hier bei einem nationalen Liga-Fu\u00dfballspiel \u00fcber eine komplette Saison mal wirklich voll sein w\u00fcrde. Die \u00fcblichen Fress- und Verkaufsst\u00e4nde wie bei allen gro\u00dfen Turnieren waren auch vorhanden. Au\u00dferhalb war von den ger\u00e4umten und abgerissenen H\u00e4usern nichts \u00fcbrig, dennoch lag es auf der Hand dass es diesseits des Hang mal Wohnraum gegeben haben muss. Auf der anderen Seite, gegen\u00fcber der Schnellstra\u00dfe, waren recht herunter gekommene Betonbauten und Flachh\u00e4user, einige Stra\u00dfenjungen schauten von dort oben den herbeistr\u00f6menden Menschenmassen zu.<\/p>\n<p>Heute gab es erstaunlich viel deutsche Pr\u00e4senz im Zuschauerbereich, gef\u00fchlt doppelt so viel wie in S\u00fcdafrika beim ersten Gruppenspiel. Der portugiesische Anhang sa\u00df versammelt auf H\u00f6he der Eckfahne neben der scheinbar notd\u00fcrftig fertig gewordenen Hintertortrib\u00fcne. Vielleicht 1000 in rot gekleidete Fans, von denen aber niemand per Fahne pr\u00e4sent war. Die deutsche Seite war hervorragend beflaggt &#8211; gegen\u00fcber den Portugiesen an der anderen Ecke war zweifelsfrei der deutsche Block zu erkennen. Supportbem\u00fchungen waren durchg\u00e4ngig nur vom deutschen Sektor sp\u00fcrbar. Direkt hinter dem Tor eine gute Mischung aus wei\u00df und Brasi-gelb.<\/p>\n<p>Nach dem Spiel machte die Gruppe noch das \u00fcbliche Programm mit dem Rumstreunern, genug Zeit also, mich noch mit der neuen Umgebung etwas vertraut zu machen und wenns auch nur das Schnuppern s\u00fcdamerikanischer Luft ist. Als sich wieder alle gesammelt hatten, liefen wir zu Fu\u00df zum Hotel in der Stadt um die Klamotten der anderen abzuholen. Unterwegs ging es noch an St\u00e4nden mal was kurzes Essen. Ich nahm, was Piroggen \u00e4hnelte, einmal mit H\u00fchnchen, einmal mit Fleisch. F\u00fcr einen Unterwegs-Imbi\u00df gar nicht mal schlecht. Der Spritzer Tabasco brachte die entsprechende W\u00fcrze hinein. War auch relativ g\u00fcnstig. So w\u00fcrde es sich hier wunderbar 5 Wochen aushalten lassen.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Busfahrt kann man als kulturelles Highlight bezeichnen. Fahrpreis ist nicht der Rede wert, aber \u00e4hnlich beeindruckend ist das Erlebnis wie eine Busfahrt in Marokko (als wei\u00dfer Europ\u00e4er) zu bewerten. Mit einfachsten Mitteln unter Einheimischen unterwegs zu sein, die einen f\u00fcr reich halten, irgendwie hat das was. Die Fahrt ging gr\u00f6\u00dftenteils an der Atlantikk\u00fcnste entlang, wobei es zunehmend dunkler wurde. Die Stra\u00dfen schienen aber gut beleuchtet zu sein.<\/p>\n<p>So setzte sich die lange Fahrt auch weiter fort. Am Flughafen stiegen wir aus und mischten uns im Food Court unters Volk. Dort versammelten sich andere Leute aller Nationen, vorrangig Deutsche, Brasilianer und Portugiesen. Hier lief das Spiel USA-Ghana auf gro\u00dfer Leinwand. Wir schlugen derweil die Zeit bis zum Einstieg in unser Flugzeug mit ein paar Bier tot und notierten den Sieg der USA \u00fcber die Mannschaft aus Ghana.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen hab ich es mir beim Fr\u00fchst\u00fcck erstmal bequem gemacht und das Eintreffen der Reisegruppe erwartet. Diese mussten und wollten mal wieder eine Dusche erleben. Danach haben wir noch wen vom Flughafen abgeholt und sind wir einem relativ g\u00fcnstigen Privat-Gro\u00dfraum-Gef\u00e4hrt zur Stadt gefahren. 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