{"id":282,"date":"2014-06-15T23:59:42","date_gmt":"2014-06-15T21:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=282"},"modified":"2014-12-16T15:22:19","modified_gmt":"2014-12-16T13:22:19","slug":"15-juni-2014-endlich-geht-es-los","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=282","title":{"rendered":"Endlich geht es los."},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F282&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F282&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>In nur noch 6 Stunden geht meine Maschine in Richtung S\u00fcdamerika in die Luft. Meine Reisegruppe ist schon dort, wissen bereits das worauf ich noch warte. Wie es dort ist, wie l\u00e4uft das Leben da. S\u00fcdamerika, noch ein Kontinent mehr bereist. Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Die Vorfreude hielt sich bis jetzt etwas in Grenzen. Vielleicht hab ich mich etwas zu sehr vom Anti-WM-Gen\u00f6rgle anstecken lassen oder auch nur zu sehr nerven. Aber all das wird in wenigen Stunden Schall und Rauch sein. Kein public-viewing oder toller Grillabend mit Bier in der Hand und Fu\u00dfball im Fernseher kann den echten Besuch bei einem gro\u00dfen Fu\u00dfballturnier ersetzen. Diskussionen \u00fcber Themen, die tausende besch\u00e4ftigen &#8211; das ist dort, wo der echte Ball rollt, schei\u00dfegal. Die ganzen Gutmenschen, die per Internet \u00fcber Ungerechtigkeiten in Brasilien diskutieren oder solche, die sich \u00fcber das Event-Publikum echauffieren und absolut unf\u00e4hig sind, die Vergewaltigung &#8220;ihres Sports&#8221; durch die gro\u00dfen Verb\u00e4nde unkommentiert zu lassen.. naja, egal. Wer 17 Spieltage lang &#8220;fahrt erstmal ausw\u00e4rts&#8221; pl\u00e4rrt, der wird wissen, was ich jetzt sagen damit will.. nur nicht diejenigen, die trotz dieser hohen Ideale einer WM fern bleiben.<\/p>\n<p>Am Flughafen Frankfurt war zwar alles ziemlich weitl\u00e4ufig, aber dennoch gut zu finden. Check-In und Gep\u00e4ckabgabe gingen z\u00fcgig vonstatten. Der Flieger hob eine halbe Stunde nach ausgeschriebener Abflugzeit aber laut Durchsage immernoch planm\u00e4\u00dfig ab. Bereits am Gate zeichnete sich eine hohe Beteiligung an Flugg\u00e4sten mit Fu\u00dfballhintergrund ab, denn die Deutschland-Trikots konnte man unm\u00f6glich \u00fcbersehen. Nach gem\u00fctlichem Start und ruhigem Flug fing knapp eine halbe Stunde nach dem Essen im afrikanischen Luftraum der Kartenhandel an aufzubl\u00fchen. Nach den ersten Durchsagen und Hinweisen in welcher Reihe man noch Tickets f\u00fcr vorrangig deutsche Spiele erwerben konnte, entwickelte sich an Bord ein relativ offener &#8220;Ticketzweitmarkt&#8221;, Eintrittskarten und Euronoten wechselten lebendig die Besitzer. Top-Angebote waren unter anderem 2mal Spiel um Platz 3 sowie der Knaller Bosnien gegen Iran. Im Prinzip zu diesem Zeitpunkt schon eine lebedigere Suche-Biete-Wechselwirkung als alles, was ich in S\u00fcdafrika erlebt hatte.<\/p>\n<p>Schon vor dem Abflug besch\u00e4ftigte mich die Frage, wie ich wohl zum Hotel kommen mag. Die Buchung habe ich mir bei HRS best\u00e4tigen lassen, also war die Unterkunft im Vorort von Salvador gesichert. Anreisem\u00f6glichkeiten gab es per Bus oder Taxi, jeweils laut google-maps von rund 25km. Eine Entscheidung dar\u00fcber w\u00fcrde vermutlich damit zusammenh\u00e4ngen, wie gut die Busse gekenntzeichnet sein und wie vertrauensw\u00fcrdig die Taxifahrer aussehen w\u00fcrden. Und au\u00dferdem noch, wie schnell das mit der Einreise geht.<\/p>\n<p>Die Formalit\u00e4ten zur Einreise scheinen recht locker zu sein. Einreisekarte mit grunds\u00e4tzlichen Angaben wie Name, Passnummer, Herkunft, Flugnummer, easy. Genau so leicht war es dann auch die tats\u00e4chliche Einreise. Pass und Karte wurden r\u00fcbergereicht, Stempel auf die Karte, obrigado!<\/p>\n<p>Beim Gep\u00e4ck haben sich die Auslader etwas Zeit gelassen. Sind ja auch ganz besonders wichtige Personen, ohne die an einem Flughafen \u00fcberhaupt nichts voran geht. Solche Aufgaben wollen gewissenhaft erf\u00fcllt werden. Nach einiger Zeit rollte dann auch endlich mein Rucksack-Reisetaschen-Hybrid heran, der mir von nunan ausschlie\u00dflich als Handgep\u00e4ck dienen sollte. Au\u00dferhalb der Transitzone wurde schnell noch der Geldautomat f\u00fcr etwas Bares bem\u00fcht und schon ging es hinaus.<\/p>\n<p>Das Taxigesch\u00e4ft brummt \u00fcberall auf der Welt. Auch in Brasilien ist das organisierteste Gesch\u00e4ft der Welt bestens zu erkennen. In Reih und Glied stehen die motorisierten Vierr\u00e4der bereit um zahlende Kundschaft m\u00f6glichst umwegig oder staulastig von A nach Z zu bringen, je nachdem auf welcher Basis der Taxameter arbeitet. Mein Taxi hatte kein erkennbares, der Fahrer zog es vor, mich per Festpreis zum Hotel zu gondeln. Er ahnte wohl schon, dass er und seine Artgenossen mit so einer Art bei mir in Mi\u00dfgunst fallen w\u00fcrden und dass ich bei jeder Gelegenheit nun andere Verkehrsmittel suchen w\u00fcrde. Wie eigentlich in Deutschland auch immer.<\/p>\n<p>Am Hotel waren Sprache und Kultur die gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden f\u00fcr den Check-In. Die Unterkunft war zwar preiswert aber f\u00fcr etwas weniger Kosten h\u00e4tte ich auch noch auf etwas mehr Komfort verzichtet. Kurz vor Sonnenuntergang schlich ich einwenig in der Nachbarschaft umher auf der Suche nach einem Supermarkt. Ziemlich schummrige Gegend, das Hotel lag direkt neben einem Kanal an einer Stra\u00dfe die zu einer Kreuzung mit einer noch gr\u00f6\u00dferen Stra\u00dfe f\u00fchrte. Die wenigen Leute auf der Stra\u00dfe waren wohl auf dem Heimweg. Vorn an der Kreuzung schien etwas mehr Betrieb zu sein und da wo es Leute hinzog, ist es meist auch sicher. An einem Sonntag-Abend hatte nat\u00fcrlich nichts mehr offen. Die Haltestelle f\u00fcr den Bus hatte ich aber bei dieser Gelegenheit entdeckt, da war eigentlich am meisten los. Gut zu wissen, vielleicht w\u00fcrd ich die ja noch brauchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In nur noch 6 Stunden geht meine Maschine in Richtung S\u00fcdamerika in die Luft. 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