{"id":270,"date":"2013-12-23T15:59:09","date_gmt":"2013-12-23T13:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=270"},"modified":"2013-12-25T23:17:48","modified_gmt":"2013-12-25T21:17:48","slug":"weltpokal-in-marokko-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=270","title":{"rendered":"Weltpokal in Marokko 2013"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F270&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F270&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p>In der Zeit vom 17. bis 21. Dezember nahm die Mannschaft es FC Bayern M\u00fcnchen in der Rolle als amtierender Titelgewinner der UEFA Champions League an der Klub-Weltmeisterschaft in Marokko teil. Durch den Titelgewinn im Europ\u00e4ischen Pokal war man direkt f\u00fcr das Halbfinale der Klub-WM qualifiziert und spielte gegen den Gewinner des Viertelfinals, welcher unter den Titeltr\u00e4gern des Asiatischen bzw. Afrikanischen Pokals ausgespielt wurde. Unser Team traf letztendlich auf den Gouangzhou Evergrande FC aus China.<\/p>\n<p>Die Vorfreude auf den Wettbewerb machte sich bereits einige Tage zuvor breit. Obwohl dieses Turnier faktisch in Europa nicht sehr hoch angesehen ist, stelle es immernoch den sportlichen Gipfel aller Klub-Wettbewerbe dar. Was k\u00f6nnen schon die andren Kontinente daf\u00fcr, dass es in Europa eine exorbitant hohe Leistungsdichte im Kampf um rollende Schweined\u00e4rme gibt..? Entsprechend gro\u00df war auch die Kritik von &#8220;Fu\u00dfball-Experten&#8221; in Europa an der Klub-WM. Vorsichtig stelle ich mal in den Raum, dass diese nur halb so gro\u00df w\u00e4re, wenn der gelbe Ruhrpott-Verein anstelle des deutschen Rekordmeisters daran teilgenommen h\u00e4tte.. Sei&#8217;s drum, umso leichter sollte der Titelgewinn f\u00fcr den FC Bayern also ausfallen.<\/p>\n<p><strong>17. Dezember 2013<\/strong><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Dienstag-Morgen um 8:40 ging dann die Air-Berlin-Maschine von M\u00fcnchen nach Agadir in die Flug gen Nordafrika. Ein leicht erh\u00f6hter Adrenalin-Pegel hatte mir morgens beim Aufstehen geholfen, ebenso wie er mich vom Schlafen w\u00e4hrend des Flugs abhielt. Landung wie gewohnt. Passkontrolle &#8211; naja, das kennt man. Grenzer die ganz wichtig sind und kontrollieren ob man sich nicht aufgrund des gehobenen Lebensstandard in ein nordafrikanisches Land schmuggelt.. <\/p>\n<p>Die Suche nach einem Taxi zum Hotel der &#8220;Regensburg-Reisegruppe&#8221; dauerte nicht lang. Bequem lie\u00dfen wir uns f\u00fcr umgerechnet 25\u20ac Richtung All-Inclusive-Palast chauffieren. Zuf\u00e4lligerweise kamen wir auch an meiner Ibis-Unterkunft vorbei, wo ich mich rausschmei\u00dfen lie\u00df. Schnell eingecheckt, ab aufs Zimmer, Computer an und Lage gepr\u00fcft. Alles gut, genug Zeit um noch einen Geocache zu machen, bevor ich den Treffpunkt anpeilte.<\/p>\n<p>Der Marsch zum Cache war leicht anstrengend. War ich doch an knappe Minusgrade gew\u00f6hnt, so strahlte mir die fr\u00fche Nachmittagssonne auf den Pelz, was bei konstanter Bewegung und einer Strecke von 4km etwas erm\u00fcdete. Den Cache zu finden war dank guter Beschreibung und aussagekr\u00e4ftigem Hinweisbild eine Sache von Sekunden. Am Kamelparkplatz kam dann auch gleich der Besitzer der Viecher daher und zeigte mir, wie ungef\u00e4hrlich es ist das Tier zu streicheln. Wars auch, das faule Viech hat sich kaum bewegt. Hm, Wolle. Naja, Nutztiere sind keine Haustiere. Mit einem Webstuhl k\u00f6nnte der Mann ein Zweitgesch\u00e4ft aufmachen und der Textilindustrie in Europa Paroli bieten. So beschr\u00e4nkt er sein verlockendes Angebot weiterhin auf Rundreisen auf Kamelen. <\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg in die Stadt machte ich nochmal kurz am Supermarkt halt, an dem ich schon aufm dem Hinweg vorbei kam. Normale Preise, Produkte mit westlichem Standard. So l\u00e4ssts sich im Ausland gut leben. Vom Supermarkt weg hab ich mir dann ein Taxi genommen. F\u00fcr irgendwas m\u00fcssen die ja schlie\u00dflich gut sein. Der Preis von umgerechnet 3 Euro f\u00fcr die letzten 4km bis zum Treffpunkt schien mir auch angemessen fair zu sein.<\/p>\n<p>Am Treffpunkt war ich dann eine halbe Stunde zu fr\u00fch, verdammte Zeitverschiebung, welche Uhr stimmt denn nu? Ein paar mir bekannte Gesichter standen bereits gammelnd in der Sonne und schl\u00fcrften billiges Bier aus 0.3l Dosen. Stolz kramte ich meine Chips-T\u00fcte und meine Coke-Zero-Flaschen hervor und mischte mich unters Volk. Bald darauf kam auch ein etwas gr\u00f6\u00dferer Haufen organisierter Leute dazu. Die \u00fcblen Informationen \u00fcber Anfahrtswege, Aufenthalt und Planungen zum Wochenverlauf wurden ausgetauscht. Da sich in den bereitgestellten Bussen eine Mitfahrgelegenheit bot und ich eh dachte, das geh\u00f6re zu den Shuttle-Bussen, nahm ich diese dankend an.<\/p>\n<p>Die Stadionumgebung hatte allerdings nicht viel zu bieten. Keine Futterst\u00e4nde weit und breit, keine M\u00f6glichkeiten der unbeobachteten Notdurft au\u00dferhalb des Stadions. Daf\u00fcr ein Riesen-Parkplatz, dessen Abfahrtswege sich nach dem Spiel noch als extrem schlecht konzipiert herausgestellen sollten. Im Prinzip ein gar nicht mal unh\u00fcbscher Betonklotz in der W\u00fcste, aber mit nix drumrum. Kurz vorm Eingang auch ein paar etwartet bekannte Gesichter. Noch ein Interview f\u00fcr einen chinesischen Fernsehsender gegeben und unsre Erwartungen an den Ausgang des Spiels formuliert, die Relation \u00fcber Bedeutung des Wettbewerbs und die Ansichten in Europa herausgestellt, kurz wo zwischen parkende Pick-Ups wo was nass gemacht und rein ging es in die H\u00fctte. <\/p>\n<p>Das Spiel verlief erwartungsgem\u00e4\u00df. Die Stimmung bei uns entsprechend langatmig. Eigentlich schade, denn diese Spielpaarung bot M\u00f6glichkeiten zur ironisch-spa\u00dfigen Entfaltung. Klassiker wie &#8220;Ihr werdet nie deutscher Meister&#8221; oder &#8220;In Europa kennt euch keine sau&#8221; h\u00e4tten bestimmt Anklang gefunden. Statt dessen gabs das Ultra-Tonband und 100% seri\u00f6sen Support bei l\u00e4ngst entschiedenem Spielverlauf. Naja, verschiedene Geschm\u00e4cker und so. Sieg, Aus, Finale, Punkt. <\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt in die Stadt war mit kleinen Umwegen dann auch nach 2.5 Stunden und dem unerwartet schlechten Verkehrsfluss an einem der modernsten Stadien des Kontinents erledigt. Da wird wohl zum n\u00e4chsten Turnier noch nachgebessert werden m\u00fcssen. Gut, gerade in Europa sollte man nicht \u00fcber Bauvorhaben in andren L\u00e4ndern l\u00e4stern.<\/p>\n<p><strong>18. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Ein fu\u00dfballfreier Tag in Agadir mit Geocache Nr.2 und 3. Nummer zwei war reine Zeitverschwendung. In einer dreckigen Gasse mit viel \u00dcberhangbewuchs war hier einfach nichts zu finden. Bl\u00f6d angestellt oder nichts zu holen.. Ich werds wohl nicht mehr rausfinden. Der Spaziergang an der Strandpromenade war dagegen recht angenehm. Von einer der angrenzenden Stra\u00dfen nahm ich mir auch ein Taxi den H\u00fcgel da rauf, wo am Hang arabsiches Blabla stand.<\/p>\n<p>Von der Burg dort oben gabs eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt. Wahnsinnig cool, Foto gemacht, Geocache schnell geloggt und schon ging es wieder runter mit dem selben Taxi zum kompletten Fahr- und Wartezeit-Preis von nur etwa 6 Euro. Ein Schn\u00e4ppchen.<\/p>\n<p>Im Zentrum suchte ich mir noch das n\u00e4chte CarreFour. Wohin auch sonst? Auf den OpenStreetMap-Karten gibts ja nicht so viele andere Einkaufszentren als POIs. Da m\u00fcssen die Araber noch etwas zur \u00f6ffentlichen Wissensgemeinschaft beisteuern und ihre Karten nachbessern..<\/p>\n<p>Ich hatte gerade 1\u20ac f\u00fcr eine Taxi-Fahrt zur\u00fcck zum Hotel von etwa 2km gezahlt. Daf\u00fcr w\u00fcrde ein Mitarbeiter des organisierten Taxi-Monopol in Deutschland nichtmal nen Finger krumm machen. Das brauchte emotional ein Paar Minuten an Verarbeitung.<\/p>\n<p><strong>19. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Taxi-Fahrt von Agadir nach Marrakesch f\u00fcr schlappe 30 Euro pro Kopf verlief ohne Zwischenf\u00e4lle. Um kurz vor 12 machte unter Fahrer f\u00fcr ein kurzes Gebet an einer Rastst\u00e4tte halt. Die Autobahn ist echt der Wahnsinn. Natursch\u00fctzer in Deutschland w\u00fcrden auf die Barrikaden gehen. F\u00fcr die halbwegs gerade Autobahn wurden in der Steinw\u00fcste teils halbe Berge herausgeschnitten. Eine 20-Meter-Erhebung im Weg? Kein Problem, der Bagger macht das schon. Zack, Keil reingegraben, Autobahn gerade. Ansonsten hatte die Landschaft au\u00dfer den Blick auf das Atlas-Gebirge nicht viel zu bieten gehabt, kleine B\u00fcsche in einer Steinw\u00fcste und Br\u00fccken \u00fcber Fl\u00fcsse die nichtmal Wasser f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Das Hotel der Mitfahrenden lag genau am andren Ende der Stadt und leider war der Fahrer im Anschluss auch nicht ortskundig genug um mich noch bis zu meinem Hotel zu fahren. Aber immerhin nahm er mich wieder bis in die Stadt mit. Die anschlie\u00dfende Taxifahrt zu meinem Hotel kostete mich nochmal umgerechnet 10 Euro.<\/p>\n<p>Das sollte mir im Laufe der verbleibenden beiden Tage zu dem Thema auch meist die Stimmung vermiesen, denn ich merkte, dass ich etwas geizig geworden bin. Die Taxi-Fahrer schlagen hier bei vorab gemachten Festpreisen gern mal 30% drauf. Eigentlich ein gutes Gesch\u00e4ft, w\u00e4ren die Fahrer in Agadir nicht so bl\u00f6d und w\u00fcrden das Taxameter einschalten und der Kunde sehen, wieviel es wirklich gekostet. Da die meisten offiziellen Taxen mit einem funktionierenden Ger\u00e4t ausgestattet waren, kam es mich nat\u00fcrlich g\u00fcnstiger dort nach Tarif zu fahren. Aber auch der ist immernoch spottbillig.<\/p>\n<p>In Marrakesch sah die Sache schon wieder anders aus. Die Stadt ist nicht so sehr auf Tourismus ausgelegt. Umso mehr versuchen die Einheimischen nat\u00fcrlich durch Unwissende Touristen m\u00f6glichst schnell und viel Geld zu machen. Die Taxi-Preise schwanken sehr stark, je nach Tageszeit und Verhandlungsgeschick. In vielen offiziellen Taxen wird das Taxameter meist gar nicht eingeschaltet. Ich habs aber auch nicht drauf ankommen lassen, ohne vorherige Preisverhandlung mich wo hinfahren zu lassen.<\/p>\n<p>Manche Einwohner versuchen sich dort sehr gern mal als Fremdenf\u00fchrer und wenn es nur bedeutet, dass sie einen Fremden mal eben zu einer Lokation um zwei Stra\u00dfenecken f\u00fchren und f\u00fcr die Leistung variable Preis haben m\u00f6chten. Zeit ist eben Geld und investierte Zeit an der richtigen Gelegenheit bringt mit etwas Ortskenntnis Geld ein.<\/p>\n<p>In der Stadt fahren Touristenbusse, wie man sie auch aus Deutschland kennt. Doppeldecker mit ohne Dach oben. Da es meist parallele st\u00e4dtische Buslinien gibt und es nichts gibt, dass einen als Tourist hetzt, bin ich lieber mit dem normalen Bus f\u00fcr 40 Cent gefahren.<\/p>\n<p>Der Portier meines Hotels war anscheinend auch der Meinung, ich w\u00fcrde lieber den 10maligen Buspreis f\u00fcr ein Taxi in die Stadt zahlen anstatt die 500 Meter zur n\u00e4chsten Bushaltestelle zu laufen. Es bleibt mir bis jetzt ein R\u00e4tsel dass er sich nicht mit den M\u00f6glichkeiten auskannte oder sie Touristen nicht weiterempfahl.<\/p>\n<p>Mein Stadtaufenthalt beschr\u00e4nkte sich auf die Suche nach einen scheinbar kaputten Geocache und des Auskosten der Kulinarik auf dem zentralen Platz der Stadt. Ein kleiner Spaziergang durch die markt\u00e4hnlichen Gassen der Altstadt Medina war auch noch drin.<\/p>\n<p><strong>20. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Marrakesch bei Tageslicht. Schnell traf ich um die Mittagszeit ein paar bekannte Gesichter, mit denen ich dann noch einige Zeit umher schlenderte. Ein Besuch der Historischen Grabstellen von waswei\u00dfich war da f\u00fcrn Euro Eintritt auch drin. Anschlie\u00dfend gabs fade Spagetthi Bolognese f\u00fcr billig Geld in einem minderwertigen Cafe. Zur schnellen Verdauung des Fra\u00df steuerte ich den Spaziergang in den Menara-G\u00e4rten an, wo ich Geocache Nr. 2 in Marrakesch erledigte und danach noch den Cache in dem kleinen Garten in der Innenstadt. Zwei Logs wurden online notiert. Der erste f\u00fcr den Fund und der zweite zur Empfehlung, das Ding zu archivieren weils der Parkw\u00e4chter geklaut hat und damit Geld machen will. Kommerzielle Nutzung, das hat groundspeak bestimmt nicht gern..<\/p>\n<p>Abends gabs dann nochmal gegrilltes und leckere Oliven auf dem zentralen Platz zu futtern. Highlight war der marokkanische Alfred Biolek und gegen\u00fcber sein Kollege Johann Lafer, die auf die Art deutsche Kundschaft gewinnen wollten.<\/p>\n<p><strong>21. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst checkte ich in meinem Hotel aus, was da echt entt\u00e4uschend war und ich auch eine entsprechende Bewertung im HRS-Portal hinterlie\u00df. Das neue Hotel f\u00fcr die letzte Nacht war geil. Ein kleines Privathaus mitten in der Altstadt mit drei umgebauten Zimmern zu einem Hotel hergerichtet. \u00c4hnlich wie die Casa Particulares in Kuba, sehr h\u00fcbsch. Sollte ich jemals nochmal nach Marrakesch kommen, werde ich mich dort wieder einquartieren.<\/p>\n<p>Wenn man schonmal orientalisch unterwegs ist, darf ein Marktbesuch mit richtigem Handel nicht fehlen. Ich brauchte eh eine neue Shisha, also lie\u00df ich mich mal &#8220;beraten&#8221;. \ud83d\ude42 Hatte ja eh noch etwas Zeit bis zu unsrem Spiel und die Chinesen gegen die Brasilianer reizten mich nu auch nicht 8km hinaus ins \u00d6dland. Eine Markterfahrung in orientalischen L\u00e4ndern ist eh was ganz besonderes. Die Araber sehen das eher als Spiel und Verhandlungsgeschickt ist dabei ganz wichtig, um einen guten Preis zu machen. Wichtig ist dabei zun\u00e4chst ein Objekt der Begierde ausfindig zu machen. Hat der H\u00e4ndler dann alle Vorz\u00fcge des Teils erkl\u00e4rt und der potentielle K\u00e4ufer Bereitschaft signalisiert, geht die Preisverhandlung los. An dieser Stelle ists schon zu sp\u00e4t zu Aussteigen, denn das Gesch\u00e4ft muss zustande kommen und es gibt nur zwei Wege. Entweder man zahlt zuviel, Verk\u00e4ufer und Unwissender sind zufrieden oder man zahlt einen sehr guten Preis, was negativ auf die Stimmung des Verk\u00e4ufers schl\u00e4gt. Ich habe einen f\u00fcr mich akzeptablen Preis f\u00fcr die Shisha heraushandeln k\u00f6nnen und der Verk\u00e4ufer schien zufrieden. Also hab ich immernoch zuviel gezahlt. Macht nichts.<\/p>\n<p>Beim anschlie\u00dfenden Spaziergang traf ich dann einige triff eingetroffene Sonderflieger auf der Suche nach ein paar Fotos mit Einheimischen, oder andersrum. \ud83d\ude42 Vorbei am Hotel gings dann gem\u00fctlich zu Fu\u00df vorbei am Busbahnhof zum Platz, auf dem das FIFA-Fanfest abgehalten wurde. Der Sinn solcher Feste erschlie\u00dft sich mir nicht g\u00e4nzlich, da es in solchen L\u00e4ndern durch T-Shirtverk\u00e4ufe wohl nicht ganz wo viel Kohle zu holen gibt, wie FIFA oder UEFA erwarten. Trotzdem gammeln dort immer wieder Bewohner der Gastgeberl\u00e4nder ohne Geldbeutel rum. Als obs nirgendwo auf der Welt die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, kleine Kinder beim Fu\u00dfballspielen zu sehen..<\/p>\n<p>Von dort solte es dann eigentlich per Shuttle zum Stadion gehen, gefahren wurde ich aber mit einer Motorrad-Riksha und vier andren G\u00e4sten f\u00fcr schlappe 40 DHM. So durfte ich im Anschluss dann auch den ganzen abgesperrten Weg hindurch an Polizei und Kontrollen ohne Kontrollen und ohne Ticketzeigen durch laufen, w\u00e4hrend Jugendliche Araber neben mir immer wieder an den Kontrollen gescheitert sind. Das ist eine sehr zwiesp\u00e4ltige Situation in Hinblick auf den Fu\u00dfball als gesellschaftliches Ereignis. Einerseits sollten sie schon nur mit g\u00fcltigem Ticket rein, andrerseits erlauben die Preise es ihnen wahrscheinlich nicht, sich den Spa\u00df zu leisten. Wie in Agadir stand auch dieses Stadion fernab jeglicher Zivilisation mitten in der Pampa, vergleichbar mit Mainz, Augsburg, Ingolstadt, M\u00fcnchen und Nelspruit, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Beim gerade darin laufendenden Kick, in dem offiziell am Anschluss die dritt- und viertbeste Mannschaften der Welt  gek\u00fcrt w\u00fcrden, k\u00f6nnten sich einem schon die Fu\u00dfn\u00e4gel hochrollen. Ich verbrachte also die ersten Minuten damit, den Bayern-Block ausfindig zu machen und mir einen akzeptablen Platz in der g\u00fcnstigeren Kategorie zu suchen. \u00dcber Blockzuteilung w\u00fcrde hier vermutlich eh keiner mit zahlender Kundschaft diskutieren wollen.<\/p>\n<p>Zu Anfang und kurz vor unsrem Spielbeginn h\u00e4tte ich noch schw\u00f6ren k\u00f6nnen, dass das heute ein 90:10 Heimspiel f\u00fcr die Gastgeber w\u00fcrde, aber mit dem erwarteten Spielverlauf stieg auch unsre Dominanz auf den R\u00e4ngen. In solchen Momenten, wenn das Spiel 50 Minuten vor Schluss schon entschieden ist und die zuschauer-Menge eigentlich nur noch die Mannschaft und sich selbst feiert, h\u00e4tte man schon gern zwei Perspektiven gesehen. Einerseits die Sache im Block, zu der man selbst geh\u00f6rt und beitr\u00e4gt, andrerseits interessiert es nat\u00fcrlich nicht unwesentlich, welches Bild der Block nicht nur im Stand angibt. Diesbez\u00fcglich hoffe ich auf ein aussagekr\u00e4ftiges Video durch die Macher in unserer Kurve.<\/p>\n<p>Der Abend war einfach bombastisch. Die ausgelassene Stimmung lie\u00df im inneren Auge nochmal das komplette Jahr Revue passieren und zwitscherte einen zus\u00e4tzlich nochmal ins Ohr, warum man an diesem Wettbewerb teilnehmen durfte und gewonnen hat. Europapokalsieger, Europameister und nun Weltmeister. Es muss schon viel mit ganz unrechten Dingen zugeben um so einen Triumph nochmal zu wiederholen. Vielleicht wirds Jahre dauern, bis sich festsetzt was man dieses Jahr alles mitgemacht hat aber keiner wird es einem nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>22. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Der Tag danach fing fr\u00fch an. Dank Unterst\u00fctzung zweier Bekannter war die Fahrt zum Flughafen easy zur\u00fcckgelegt. Nach dem Flug folgte eine 9 st\u00fcndige Zugfahrt zur\u00fcck nach Hause, Bilder gucken, grinsen, gl\u00fccklich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zeit vom 17. bis 21. Dezember nahm die Mannschaft es FC Bayern M\u00fcnchen in der Rolle als amtierender Titelgewinner der UEFA Champions League an der Klub-Weltmeisterschaft in Marokko teil. Durch den Titelgewinn im Europ\u00e4ischen Pokal war man direkt f\u00fcr das Halbfinale der Klub-WM qualifiziert und spielte gegen den Gewinner des Viertelfinals, welcher unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,10,13,15,16],"tags":[],"class_list":["post-270","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-seitenlinie","category-fangefluester","category-fc-bayern-munchen","category-geocaching","category-urlaub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=270"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":279,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/270\/revisions\/279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}