{"id":266,"date":"2013-07-01T18:29:29","date_gmt":"2013-07-01T16:29:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=266"},"modified":"2013-12-03T18:30:45","modified_gmt":"2013-12-03T16:30:45","slug":"eindrucke-aus-kuba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/?p=266","title":{"rendered":"Eindr\u00fccke aus Kuba"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F266&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.andismirre.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F266&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andismirre.de\/blog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><p><strong>Bettler<\/strong><br \/>\nSobald man an einem belebten Ort l\u00e4nger als ein paar Minuten am Fleck verweilt und als Tourist zu erkennen ist, wird man um eine Gabe angesprochen. Die Menschen sind dabei keineswegs unfreundlich aber es kann zuweilen recht nervig werden.<\/p>\n<p><strong>Jinteros<\/strong><br \/>\nDie &#8220;Springer&#8221; sin l\u00e4stig. Man braucht eine gewisse touristische Abgebr\u00fchtheit um sie am Wegesrand zu ignorieren und nicht irgendwohin gef\u00fchrt zu werden, wo es eine begehrte Ware nur heute zu einem Sonderpreis zu erwerben gibt. Die Hinweise k\u00f6nnen sehr offensichtlich, z.B. durch Hinweis auf ein Gesch\u00e4ft in dieser und jenen Seitenstra\u00dfe, oder auch sehr subtil, z.B. &#8220;sind sie wegen des Festivals hier&#8221;, sein. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr normale Touristen gehen diese Schlepper dabei nicht sehr organisiert vor und so wird man recht schnell schon bei den st\u00e4ndigen Anreden abweisend. Es hat den Anschein, dass es Schlepper mit sofortiger Verg\u00fctung (wirksamer Werbung) und einen Pool von Werberschleppern gibt, die unformell und beil\u00e4ufig ein Gesch\u00e4ft empfehlen, vermitlich auf Gefallen des Verk\u00e4ufers der somit kostenlose Werbung bei wohlhabender Kundschaft bekommt.<\/p>\n<p><strong>T\u00f6pferwerkstatt in Trinidad<\/strong><br \/>\nDieser Souvenirladen mit vielen \u00dcberraschungen ist mittlerweile kein &#8220;Geheimtipp&#8221; mehr. Der Laden ist mir zwar sch\u00f6ner aber auch nicht mehr unbedingt g\u00fcnstigen Artikeln zu einem Souvenirshop mit angeschlossener Werkstatt verkommen. Wenn man nicht spezielle w\u00fcnsche hat und nicht darauf aus ist, in den verwinkelten Ecken von den einzelnen Mitarbeitern abwechselnd um eine kleine Gabe von 1 oder 2 CUC gebeten zu werden, kann man sich den Besuch sparen. Details des Tonhandwerks oder ein Foto mit einem echten Oldtimer neben T\u00f6pferdrehtischen m\u00f6gen punktuell von Interesse sein, sind aber auch in Einzelf\u00e4llen die Anfahrt per Bici-Taxi (Kostenpunkt 2 bis 4 CUC je nach Verhandlungsgeschick) zum Preis eines Strandbesuchs nicht Wert.<\/p>\n<p><strong>Casa particulares<\/strong><br \/>\nDiese zur Beherbergung von G\u00e4sten umgebauten Zimmer oder gar H\u00e4userteile sind zumeist sehr sauber gehalten, zwar nicht luxuri\u00f6s aber f\u00fcr eine angenehme \u00dcbernachtung angemessen. Meist mit Klimaanlage oder Ventilator, Bad, Handt\u00fccher und vereinzelt sogar mit K\u00fchlschrank ausgestattet. Das essen kann mit den meisten Restaurants mithalten und ist oft sogar deutlich besser als in einem Hotel nebenan. Zubereitet wird es dabei von den Hausherren oder einem der Bediensteten aus der gleichen Stra\u00dfe. Der Preis f\u00fcr \u00dcbernachtung und Essen rechtfertigt sich also durchaus und ist eine gute Investition. G\u00fcnstiger und besser bekommt man es woanders auch nicht.<\/p>\n<p><strong>Santiago<\/strong><br \/>\nDie Stadt der Motorradfahrer und Motorroller. Allerdings auch der l\u00e4stigsten Taxi-Fahrer der Welt. Man kann kaum seinen Rucksack vom Reisebus aufschultern und es werden einem eine oder zwei Mitfahrgelegenheiten Angeboten. Nat\u00fcrlich muss man beim Preis verhandeln und auch mit einem NEIN wird man diese Gestalten nicht sofort los. Wichtig ist, sich vorher ein Preislimit f\u00fcr die Fahrt zu setzen, ungef\u00e4hr zu wissen, wie das Preisniveau ist, und sich keinesfalls mit dem ersten Angebot zufrieden zu geben. Auch hier sollte man mehrere Konkurrenten abklappern und Geduld aufweisen, besser noch zeigen.<\/p>\n<p><strong>Trinidad<\/strong><br \/>\nDie Eigent\u00fcmer von Casas particulares, die ihre &#8220;Juwele&#8221; bei der mietenden Kundschaft an den Mann bringen wollen, geizen dabei auch mit Fotos und offenen Preisangeboten nicht. Auch wenn man das aus dem Reisef\u00fchrer erlernte &#8220;tengo todo&#8221; (&#8220;ich habe alles&#8221;) zum Einsatz brachte, so hield es sie nicht weiter ab, ihre Kostbarkeiten agressiv anzupreisen. Die beste Medizin war, wie immer &#8211; in solchen Situationen &#8211; sie links liegen zu lassen, weiter zu gehen, einfach nicht mehr beachten. Von Vorteil f\u00fcr uns war, dass wir uns vorher einige Casas herausgesucht hatten und sofort bei der ersten eine vakante \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit gefunden hatten.<\/p>\n<p><strong>Trinidad-Umgebung<\/strong><br \/>\nwir nutzen die Gelegenheit, uns per privatem Taxi (nicht ganz billig) zu dem 30km entferntem Nationalpark fahren zu lassen. Von dort gibt es verschiedene Wanderwege durch eine einmalige Landschaft, direkt durch den Dschungel. Unser Weg f\u00fchrte uns zu einem kleinen Wasserfall, dem Salto del Caburni, vorbei an wahnsinnig sch\u00f6ner Dschungellandschaft in einem tropischen Klima.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite von Trinidad befindet sich der Hausstrand der Stadt. Dort ist es von Touristen noch nicht vollends \u00fcberlaufen und man findet leicht ein ruhiges Pl\u00e4tzchen, die Liegen am Stand kann man sich mieten. Die angebotene Schnorcheltour zum Riff haben wir uns nicht entgehen lassen und ist auf alle F\u00e4lle eine Empfehlung wert.<\/p>\n<p><strong>Havanna + Trinidad<\/strong><br \/>\nDie Atmosph\u00e4re ist in den Abendstunden gepr\u00e4gt von umherziehenden H\u00e4ndlern, die auf Karren geladene Fr\u00fcchte verkaufen und diese durch einen langgezogenen Singsang verk\u00fcndeten. In Trinidad kann man diese \u00fcber die D\u00e4cher der Stadt der meist nur zweist\u00f6ckigen H\u00e4user vernehmen, in Havanna verschaffen sich diese fliegenden H\u00e4ndler auf den Kreuzungen der Stra\u00dfen Geh\u00f6r in alle vier Richtungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettler Sobald man an einem belebten Ort l\u00e4nger als ein paar Minuten am Fleck verweilt und als Tourist zu erkennen ist, wird man um eine Gabe angesprochen. Die Menschen sind dabei keineswegs unfreundlich aber es kann zuweilen recht nervig werden. Jinteros Die &#8220;Springer&#8221; sin l\u00e4stig. 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